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Fallbeispiel Hameln: Verwertung jüdischen Vermögens durch Stadt und Mitbürger


Aus der Vielzahl an Akten musste eine Auswahl getroffen werden: Diese Auswahl bezieht sich auf die Stadt Hameln, da hier die Aktenlage günstig schien; auch konnte auf einige Veröffentlichungen und Bildmaterial über die jüdischen Einwohner zurückgegriffen werden. Leider sind die Quellen nicht lückenlos, so dass sich die Spur vieler Mitglieder der 1933 136 Personen umfassenden Jüdischen Gemeinde nur unvollständig verfolgen lässt.

Auf der Grundlage einer repräsentativen Personen- und Familienauswahl soll ein Bild der Gemeinde, ihrer Auflösung und ihrer finanziellen Ausbeutung gezeichnet werden. Jedes Beispiel ist ein Zeugnis unmenschlichen Handelns, das sich scheinbar gesetzeskonform und von den Ausführenden nicht hinterfragt in der Anonymität einer Behörde, aber auch auf offener Straße vor den Augen aller, die es sehen wollten, abspielte.

Bildnachweis: Reihe Archivbilder, Nlb.2000/6524, S. 23

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